Wofür wir stehen
Der Verein
Förderung alten Brauchtums, Jugend- und Altenhilfe, Geselligkeit und Zusammenleben in Hasenfeld.
Der Vorstand
- Erster Vorsitzender
- Frank Winkens
- Geschäftsführer
- Armin Weber
- Kassierer
- Rüdiger Müller
- Erster Beisitzer
- Gerald Schröder
- Zweiter Beisitzer
- Dieter Bongard
- Grillplatz
- Martine Breuer
Entstehung
et Hüetsjeloach, und wie alles entstand
Alte Schriften beweisen es: Der jahrhundertealte Brauch, in Hasenfeld Kirmes zu feiern, wurde von jeher von der Dorfgemeinschaft der jungen Burschen organisiert. In der Nordeifel nannte man schon im Mittelalter diese Gemeinschaften „et Jeloach" (das Gelage), in Hasenfeld hieß dieses immer schon „et Hüetsjeloach". Aus diesem Hüetsjeloach entstand durch die Eintragung ins Vereinsregister am 30. Januar 1987 eine nach dem Vereinsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches rechtsgültige Dorfgemeinschaft Hasenfeld e.V. mit einem vielfältigen Aufgabenkatalog.
Was ist „et Hüetsjeloach"?
Gefunden haben wir diesen Namen in einem Buch über die Eifeler Volkskunde, einem neu aufgelegten Werk des bekannten Volkskundlers Prof. Dr. Adam Wrede. Zum Zeitbegriff der Kirmes gehört auch heute noch in Hasenfeld der Herbst. Denn lange bevor in Hasenfeld vor nunmehr 250 Jahren die Nepomuk-Kapelle eingeweiht wurde, deren Einsegnungsdatum am 9. September auch heute noch alljährlich die Kirmes bringt, feierte man in der Nordeifel die Kirmes.
Schon früher dauerte das Kirmesfest drei Tage und wurde in der letzten Nacht traditionsreich begraben. Für die öffentliche Kirmesfeier bildeten schon in ganz früher Zeit die Dorfburschen eine Gemeinschaft, soweit nicht eine solche schon während des ganzen Jahres im Ort bestand: ein Gelage, et Jeloach. Es wurde ein Vorstand gewählt, in Hasenfeld das Hauptgelage, et Hüetsjeloach, mit dem Hüetsjeloachjong an der Spitze. Das Gelage erwirkte die Erlaubnis, während der Kirmestage auf eigene Rechnung und Gefahr Wirtschaft und Tanzmusik zu halten, sofern eine Gaststätte nicht solches anbot.
Diese nun wirklich beweisbar aufrechterhaltene Tradition in Hasenfeld setzt sich heute noch fort in der Dorfgemeinschaft. Nach diesem alten Brauchtum wurde die Hasenfelder Kirmes bis Ende der fünfziger Jahre gefeiert. Da aber immer dann, wenn ein Gastwirt sich anbot, man ihm die Ausrichtung überließ, fanden die Kirmesfeiern nach dem Krieg im Saal des Hotel Heinen, aber auch im Saale Eckstein gegenüber der Kapelle statt. Schließlich verlor die Kirmes an Bedeutung und Interesse, den Wirten wurde das Risiko zu groß, und bald fanden keine Veranstaltungen mehr statt. Es entstand eine rund zehnjährige Pause.
Das Jeloach der Neuzeit entstand
Mit jener kleinen Gruppe Hasenfelder Bürger, die 1974 spontan ein Gelage bildeten, entstand die Wiederauferstehung des Jeloachs, des Vorläufers der heutigen Dorfgemeinschaft Hasenfeld e.V. Im Jahre 1974 waren einige Hasenfelder Männer und Frauen im Café Schöller in den Wingerten versammelt, als auf Initiative von Heinrich Krischer an der Theke der Landwirt Karl Krischer, Jine Karl, zum Hahnenkönig gekürt wurde. Seine Nachbarin, Frau Maria Bongard, wurde telefonisch benachrichtigt, dass sie zur Hahnenkönigin bestellt worden sei.
Innerhalb nur einer Stunde wurden jene Hasenfelder Kinder zusammengerufen, die damals zu den Rurtalmusikanten gehörten, und kurz darauf zog ein kleiner, lustiger und musikalischer Hahnenzug durch den Ort. Dem schlossen sich spontan Frauen in Küchenschürzen und Männer an, so wie sie gerade von der Arbeit kamen. Bei der Rückkehr des Festumzuges zum Café Schöller war dort plötzlich das Lokal zu klein.
Dieses Ereignis wurde noch lange danach diskutiert und hatte zur Folge, dass sich im Frühjahr 1975 einige wenige Hasenfelder Männer, Ernst Boje, Alfred und Erich Heinen und Rudi Schink, entschlossen, die Kirmes der Neuzeit ins Leben zu rufen. Das Jeloach der Neuzeit war ins Leben gerufen.
Aufgaben
Was die Dorfgemeinschaft das Jahr über tut
Aufgaben und Zweck der Dorfgemeinschaft Hasenfeld e.V. sind die Förderung alten Brauchtums, Jugend- und Altenhilfe sowie die Förderung der Geselligkeit und des Zusammenlebens im Ort Hasenfeld.
Regelmäßige Aufgaben im Jahr sind die Vorbereitung und Durchführung verschiedener Veranstaltungen:
Zweites Wochenende im Juni: Dorffest, erstmalig 2019 wieder ins Leben gerufen. Zweites Wochenende im September: die Kirmes. Im November: St. Martinszug mit traditionellem Martinsfeuer und Weckenverteilung. Im Dezember oder Januar: Altentag.
Einmalige Projekte der Dorfgemeinschaft
1976 bis 1977: Herstellen des Kirmesplatzes hinter dem Kindergarten.
1980 bis 1985: Einrichtung des Altentages am dritten Adventssonntag, Übernahme der Durchführung des Martinszuges sowie Aufbau des Martinsfeuers.
1988: Bau der Toilettenanlage im Keller der ehemaligen Grundschule, dem heutigen Kindergarten.
1994: Herstellen des Parkplatzes sowie der Grünanlage gegenüber dem Hasenfelder Hof, dem ehemaligen Dorfplatz.
1997: Herstellen des Brunnens im Steelchen.
1999: Zuwege zum neuen Dorfplatz hergestellt.
1998 bis 2000: Umbau des alten Wasserbunkers am Dorfplatz zu einem Jugendraum.
2004: Gemeinsam mit dem FC Torrausch Hasenfeld Dorfplatz und Wege gepflastert.
2019: Renovierung der Grillhütte Im Waschbendchen sowie Reparatur des Brunnens im Steelchen.
Hasenfeld
Der Ort am Rursee
Hasenfeld mit seinen mehr als 1.100 Einwohnern liegt im Westen des Stadtgebietes, in unmittelbarer Nähe der Rurtalsperre Schwammenauel. Der Ort ist ein beliebter Ausgangspunkt für viele Freizeitaktivitäten, insbesondere für den Wassersport am Rursee.
Die Rur entspringt in Belgien im Hohen Venn und mündet nach 170 Kilometern bei Roermond in die Maas. Sie entwässert ein Niederschlagsgebiet von 2.314 Quadratkilometern. Der Mittelgebirgsfluss hat ein unausgeglichenes Abflussverhalten, wobei die Extremwerte zwischen Niedrig- und Hochwasser im Verhältnis von 1 zu 2.000 schwanken. Um diesen unregelmäßigen Wasserhaushalt zu regulieren, wurde am 28. März 1899 der Rurtalsperrenverband gegründet.
Die älteste Talsperre im Rureifel-Gebiet ist die in den Jahren 1900 bis 1905 gebaute Urfttalsperre. Die größte ist mit 205 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen die Rurtalsperre, der Rursee. Sie nimmt zwei Drittel des ganzen Speichervermögens des Wasserverbandes Eifel-Rur ein und ist außerdem eine der größten Talsperren Deutschlands. Die maximale Stauhöhe beträgt 68,5 Meter, die gesamte Länge 24 Kilometer. Von der Dammkrone hat man schöne Aussichten in das Rurtal, auf Hasenfeld und den See.
Während der Saison laden Schiffe zu einer beschaulichen Fahrt ein. Bei der Sport-Bootschule kann man unter anderem das Segeln erlernen oder verschiedene Boote ausleihen.
Eine weitere Attraktion in Hasenfeld ist das Jugendstil-Wasserkraftwerk mit einem angeschlossenen Museum historischer Elektrohaushaltsgeräte. Das Kraftwerk wurde im Jahre 1904 erbaut und war zu der Zeit mit einer Leistung von 12.000 Kilowatt das größte Wasserkraftwerk der Welt. Über einen 2.700 Meter langen Stollen mit einem Gefälle von 110 Metern wird es von der Urfttalsperre gespeist. Im Jahre 1974 wurde es nach einer Betriebszeit von 70 Jahren modernisiert.
Heute befindet sich das Kraftwerk im Eigentum der RWE Generation SE. Besucher haben die Möglichkeit, im Rahmen von angebotenen Führungen Museum und Kraftwerk zu besichtigen. Seit 1998 findet jährlich im Juni ein Kammermusikfestival in dem Jugendstilkraftwerk statt.
Ganz in der Nähe des Kraftwerkes, unterhalb des Staudammes der Rurtalsperre, liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung die Grillhütte Im Waschbendchen, die angemietet werden kann.
Die im Jahre 1754 errichtete und dem heiligen Johannes Nepomuk geweihte Kapelle wurde durch Kriegseinwirkung fast bis zur Ruine zerstört. Die heutige, nunmehr um das Sechsfache vergrößerte Kapelle wurde am 28. November 1952 eingeweiht.
Sponsoren
Dieser Abschnitt muss noch geschrieben werden. Vorgesehen sind die Unterstützer des Vereins und die Möglichkeit, selbst zu unterstützen.





















